Hautallergien verkomplizieren unser Leben völlig unnötig, sie sind lästig, sie rauben uns den Schlaf, bereiten uns Sorgen. Sicher: Auslöser können zahlreiche Dinge sein, so manche Bestandteile von Pflegeprodukten und/oder Kosmetika scheinen auf der Liste allerdings ganz oben auf. Deshalb ist es gut zu wissen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Duftstoffe

Dass Menschen allergisch auf künstliche Duftstoffe reagieren, kommt immer häufiger vor, wohl auch, weil die Produkte mit solchen Stoffen zunehmen. So finden sich Duftstoffe in Shampoos, Seifen, Körperlotionen und Haushaltsprodukten, um nur einige zu nennen. Wer also verhindern will, dass seine Haut auf Duftstoffe reagiert, sollte gezielt nach Produkten suchen, die darauf verzichten.

Nickel

Ähnlich gelagert ist das Problem bei Nickel: Auch dieses Metall findet sich in immer mehr Produkten, der Mensch ist ihm in immer höherem Maße ausgesetzt. Immer mehr Menschen reagieren deshalb mit Hautallergien auf Nickel, das in Uhren und Ohrringen, in Verschlüssen und Knöpfen, ja sogar in Wasch- oder Reinigungsmitteln vorkommt. Lesen Sie deshalb sehr aufmerksam die Etiketten solcher Produkte, bevor Sie sich für eines davon entscheiden.

Konservierungsstoffe

In Kosmetika sorgen neben künstlichen Duftstoffen auch Konservierungsstoffe dafür, dass so manche Haut mit Stress und Allergien darauf reagiert. Dazu gehören Formaldehyde, Parabene oder Thimerosal. Auch hier zahlt es sich also aus, aufmerksam das Etikett zu studieren. Und auch das Verfallsdatum: Produkte, die dieses Datum schon hinter sich haben, sollte man möglichst nicht mehr verwenden.

Was tun bei einer Hautallergie?

Juckreiz, Rötungen, Schwellungen: Wenn sich Symptome einer Hautallergie zeigen, ist es meist angebracht, die betroffene Stelle vorsichtig mit Wasser und Neutralseife zu reinigen. Zugleich gilt es, den Kontakt zu allem zu vermeiden, was die Allergie verursacht haben könnte.

Meist genügt dies, damit die Symptome wieder verschwinden. Und meist hilft es, die Verursacher einzuschränken, sodass Sie im Ausschlussverfahren die üblichen Verdächtigen ausmachen können. Einmal entdeckt, kann man gezielt auf sie verzichten und so weitere Probleme vermeiden. Trotzdem gilt immer: Sollten Sie wirklich starke Allergiesymptome zeigen, ist ein Gang zum Dermatologen in jedem Fall angebracht. Er ist der Einzige, der Ihnen wirklich fachmännischen Rat geben und maßgeschneiderte Hilfe bieten kann.

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