Können Sie sich ein Leben ohne Waschmaschine überhaupt noch vorstellen? Ein Leben, in dem man Wäsche mit der Hand waschen musste? Und trotzdem: Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie die Waschmaschine öffnen und das Ergebnis – sagen wir einmal vorsichtig – nicht das war, was Sie sich erwartet hatten. Mit rosa Hemden, die einmal weiß waren, und Farbflecken unbekannter Herkunft?

Damit das nicht wieder passiert, haben wir fünf Tipps für Sie zusammengestellt.

Seien Sie wählerisch beim Waschmittel!

Flüssigwaschmittel oder Waschpulver? Was ist besser für Wäsche und Waschmaschine? Die Antwort ist eine unbefriedigende: kommt darauf an…

Waschpulver eignet sich bestens für das Waschen von Baumwolle, von Weißwäsche und Wäsche aus widerstandsfähigen Fasern. Dies deshalb, weil Waschpulver meist aggressiv wirken. Sie sind darauf abgestimmt, auch den hartnäckigsten Flecken auf den Leib zu rücken, etwa jenen von Wein oder Kaffee.

Auch Flüssigwaschmittel wirken gegen jede Art von Schmutz, tun dies aber in einer weniger hartnäckigen Art und Weise. Sie sind sanfter zu den Farben. Und dass sie nicht erst aufgelöst werden müssen, sorgt dafür, dass Sie sich um Waschmittelreste auf den Kleidern oder im Waschmittelfach Ihrer Waschmaschine keine Gedanken machen müssen.

Bereiten Sie Ihre Wäsche vor!

Augen zu und durch ist keine geeignete Waschmaschinen-Strategie. Nehmen Sie sich lieber Zeit, die Wäsche vor dem Waschen auf den Waschgang vorzubereiten. Socken und die Ärmel von Hemden und Pullovern sind auszurollen, Verschlüsse zu schließen. Und vor allem: Alle Hosen- und anderen Taschen sind zu kontrollieren und zu leeren.

Lernen Sie, Wäscheetiketten zu lesen!

Wer Wäscheetiketten nach dem Kauf entfernt, weil sie kratzen könnten, macht einen Riesenfehler. Mit dem Etikett verschwinden nämlich wichtige Informationen für die Wäsche und Pflege Ihrer Kleidungsstücke. Anstatt das Etikett deshalb herauszutrennen, sollten Sie es aufmerksam lesen: so gibt die Zahl innerhalb des Symbols einer Waschschüssel die maximale Waschtemperatur an. Ist das Symbol unterstrichen, ist beim Waschen das Schonprogramm zu wählen. Und sollte das Waschschüssel-Symbol gestrichelt sein, gilt: Schonprogramm einstellen und nur wenige weitere Kleidungsstücke mitwaschen. Ist das Symbol schließlich durchgestrichen, kann das Kleidungsstück nicht gewaschen werden, ein Kreis zeigt an, dass nur Trockenreinigung möglich ist.

Trennen Sie Ihre Wäsche gewissenhaft!

Wer verhindern möchte, dass sein einst strahlend weißes Hemd plötzlich rosa aus der Waschmaschine kommt, sollte seine Wäsche gewissenhaft in Weiß- und Buntwäsche trennen, denn abfärben können Kleidungsstücke immer – auch bei niedrigen Temperaturen. Sollte der Wäschehaufen groß genug sein und Sie genug Zeit haben, lohnt es sich zudem, die Wäsche nach Farbintensität zu trennen: in weiß, hell und dunkel.

Füllen Sie Ihre Waschmaschine sorgsam!

Rein, was reinpasst: Wer nach diesem Motto wäscht, wird kaum ein zufriedenstellendes Waschergebnis erhalten. Schließlich hat jede Waschmaschine eine maximale Füllmenge, die sie am besten aus der Gebrauchsanleitung herauslesen können. Überfüllen Sie Ihre Maschine also nicht, selbst dann nicht, wenn Sie Wasser oder Strom sparen wollen. Ein zweiter Waschgang verbraucht in jedem Fall mehr!

Fünf Tipps sind wahrscheinlich nicht genug, um die Profis zufriedenzustellen, für die weniger Arrivierten unter uns sollten sie aber reichen. Und sollten Sie noch zusätzliche nützliche Tricks auf Lager haben, schreiben Sie uns: in den Kommentaren oder auf Facebook!

Kommentar schreiben

*